
Want to come along?
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Zahlreiche Autor:innen, die das kulturelle Leben ihrer Zeit mitgeprägt haben, haben Jahre ihres Lebens in den Berliner Stadtteilen Wilmersdorf und Charlottenburg verbracht. In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung und dem Studiengang Schauspiel der Universiät der Künste Berlin stellt die Heinrich-Schulz-Bibliothek einige von ihnen vor.
Erich Maria Remarque (1898–1970) kam in den Goldenen Zwanzigern als Kriegsveteran, Journalist und Sportreporter nach Berlin. Nach drei missglückten Romanen fand er dank des Berliner Zeitungswesens zu jenem nüchternen und marktgängigen Stil, ohne den sein Weltbestseller Im Westen nichts Neues von 1928 kaum denkbar gewesen wäre. Anders als das legendäre Nachtleben blieb Remarque die Kunst- und Intellektuellenszene der Stadt eher fremd. Bereits vor seiner endgültigen Emigration im Jahr 1933 zog er an den Lago Maggiore.
Am Beispiel der literarischen Erfindung des Unbekannten Soldaten erinnert der Vortrag an den am meisten verkauften deutschsprachigen Roman des 20. Jahrhunderts und geht der Frage nach, warum aus Remarque nie so recht ein Berliner werden wollte.
Claude Haas (Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung): Im Herzen kein Berliner - Erich Maria Remarque und die Figur des Unbekannten Soldaten
Karl-Ishan Barta und Kilian Struck Vetrov von der Universität der Künste Berlin lesen Texte des Schriftstellers.
im Gruppenraum der Heinrich-Schulz-Bibliothek
kostenfrei und ohne Anmeldung
Source: kulturdaten.berlin · CC BY 3.0 DE
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