MITRA

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DENKMAL UM. georgia Krawiec

◷Tuesday, 17 November 2026 · 10:00–17:00

◎Zitadelle Spandau · Spandau
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin

Free


Voraussichtlich bis März 2027

an verschiedenen Orten auf dem Gelände der Zitadelle

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Drei Camera-Obscura-Objekte projizieren Geschichte

Mit dem früheren Laborgebäude, dem heutigen Gerd-Steinmöller-Künstlerhaus, dem ehemaligen Toxikologischen Institut auf der Bastion Brandenburg und dem Gasversuchsraum bei den Italienischen Höfen stehen drei denkmalgeschützte Gebäude auf dem Gelände der Zitadelle bei diesem Projekt im Fokus. Sie alle spielten während der Zeit des Nationalsozialismus eine wichtige Rolle im Kontext der hier angesiedelten Heeresgasschutzlaboratorien der Wehrmacht.

Die Künstlerin georgia Krawiec (*1972 in Kędzierzyn / Polen) entwickelte dazu drei optische Apparate, sogenannte Camerae obscurae, die auf die dunkle Geschichte dieser Häuser verweisen. Trotz intensiver historischer Forschung bleiben viele Fragen zur Nutzung dieser Gebäude unbeantwortet und zwar mangels genügender Aufarbeitung, williger Zeitzeugen sowie zugänglicher Akten und Archive.

In eine Camera obscura schauend sehen die Besucher:innen Überraschendes: Das Bild vom toxischen Baudenkmal erscheint verkehrt herum. Die Besucher:innen werden angeregt, genauer hinzuschauen, Kunst mit Geschichte und Geschichte mit Kunst zu denken, aber auch Vergangenheit zu bedenken, sie zu überdenken und Denkmäler umzudenken.

Die größte Camera obscura nimmt das Künstlerhaus ins Visier. Zu diesem Gebäude hat die Künstlerin eine besondere Beziehung, da sie hier ihr Atelier, ein schöpferisches Zuhause gefunden hat. In der N

Source: kulturdaten.berlin · CC BY 3.0 DE

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