Want to come along?
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Diskssion im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Wem gehört der Sport?«
Im Rahmen dieses Podiums möchten wir uns mit einem oft übersehenen Thema im Breitensport auseinandersetzen: der Klassismus als unsichtbare Barriere, die die gesellschaftliche Teilhabe am Sport einschränkt. Trotz der weit verbreiteten Erzählung, dass Sport für alle zugänglich sei und durch Maßnahmen wie das „Bildungs- und Teilhabepaket“ oder vergünstigte Angebote für Kinder und Jugendliche der Zugang zu Sportarten erleichtert wird, bestehen weiterhin strukturelle Hürden. Insbesondere Menschen aus sozioökonomisch benachteiligten Milieus sind davon betroffen.
Die Veranstaltung wird aufzeigen, dass der Zugang zu Sport nicht allein durch finanzielle Faktoren wie Mitgliedsbeiträge oder die Verfügbarkeit von Sportstätten bestimmt wird, sondern auch von sozialen Normen und Erwartungen, die das Bild des „erfolgreichen Sportlers“ prägen. Der zunehmende Konsum von markenbezogenen Produkten, etwa teuren Sportschuhen oder -bekleidung, die oft als Statussymbole gelten, verdeutlicht, wie Klassismus im Sport subtil und alltäglich wirkt. Gerade Jugendliche und junge Erwachsene, die sich diese Produkte möglicherweise nicht leisten können, sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, nicht dem idealisierten Bild des sportlichen „Erfolgs“ zu entsprechen. Dies kann dazu führen, dass sie den Zugang zu bestimmten Sportarten meiden oder sich aus bestimmten Sportangeboten ausgeschlossen fühlen.
• Wie wirken sich soziale Ungleich
Source: kulturdaten.berlin · CC BY 3.0 DE
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