MITRA

Want to come along?

Queerinnert – Community Building in Ost-Berlin von LGBTQIA+ Zeitzeug*innen erzählt

◷Friday, 13 November 2026 · 18:00–19:30

◎Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda · Friedrichshain-Kreuzberg
Frankfurter Allee 14A, 10247 Berlin

Free


Queere Menschen können heute in Berlin aus einer Vielfalt an Angeboten, Räumen und Strukturen wählen: Vereine und Initiativen, politische Gruppen, Beratungsstellen, selbstorganisierte Fürsorge- und Unterstützungsnetzwerke, Kulturorte, Partys, Cafés und mehr. Dabei lohnt es sich, genauer hinzusehen: Wer hat diese Räume geschaffen? Wer wurde gehört, wer blieb unsichtbar? Wer konnte politische Arbeit leisten, weil andere die notwendige Sorgearbeit übernahmen? Welche Perspektiven wurden in Bewegungen marginalisiert – und welche Geschichten drohen bis heute verloren zu gehen? Und was braucht es, damit diese Räume auch in Zukunft bestehen können?

Im Osten Berlins vor 1990 war die Situation eine andere als in West-Berlin: Queere Personen in der DDR mussten ohne Schutz von Bürgerrechten, ohne Repräsentanz in der Öffentlichkeit und ohne öffentliche Treffpunkte auskommen. Die homosexuelle Szene in Berlin bzw. in der DDR war wie eine geheime Parallelwelt, zu der erst ein Einstieg gefunden werden musste. Die Selbstbezeichnung als schwul, lesbisch oder transgeschlechtlich war bereits ein mutiger Akt der Selbstermächtigung. Alle Versuche, homosexuelle Gruppen zu institutionalisieren, um sichtbarer zu werden, scheiterten jedoch. Trotzdem gab es in den 1970ern und 1980ern Räume, illegalisierte Orte, Gruppen, Publikationen und Veranstaltungen für Begegnung, Austausch und zum Kennenlernen und Spaß haben.

Wir möchten den Menschen zuhören, die queere Räume und politische Bewegungen mit aufgeba

Source: kulturdaten.berlin · CC BY 3.0 DE

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