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Giacometti. Figur. Raum

◷Saturday, 16 January 2027 · 10:00–18:00

◎Gutshaus Steglitz · Steglitz-Zehlendorf
Schloßstr. 48, 12165 Berlin

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Plastik, Malerei und Papierarbeiten aus der Sammlung Klewan

Kuratiert von Brigitte Hausmann, Fachbereich Kultur Steglitz-Zehlendorf

Alberto Giacometti (1901–1966) zählt zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Besonders sein einzigartiges und unverkennbares plastisches Werk ist von Weltrang: Seine gelängten, fragilen Figuren, die Köpfe und Büsten, über- und unterlebensgroß, scheinen sich im Raum zu verflüchtigen und doch treten sie uns mit einer ungeheuren Physis und Präsenz gegenüber. Das Gutshaus Steglitz widmet Giacometti eine Ausstellung, deren Zentrum vier Bronzen bilden. Ihre Sujets sind exemplarisch für das Œuvre, dessen Motive sich zunehmend auf einige wenige reduzieren: Petit buste sur double socle (1940/41), Femme debout (um 1947), La Cage (première version) (1950) und Tête de Diego (um 1955). Sie werden begleitet von Malereien und Papierarbeiten, die Giacomettis Auseinandersetzung mit der Figur und dem Raum erlebbar machen: Darstellungen von stehenden Frauen, gehenden Männern, von Köpfen, von Menschenmengen in den Straßen von Paris.

Giacomettis Frühwerk von Mitte der 1920er bis Mitte der 1930er Jahre steht unter dem Eindruck von Kubismus und Surrealismus. In dem folgenden Jahrzehnt bis Mitte der 1940er Jahre beschäftigen ihn phänomenologische Untersuchungen und er experimentiert mit Kategorien wie Maßstäblichkeit und Entfernung sowie mit Material und Oberflächen. Die Frage, welchen Anteil die Betrachtenden am Erfassen eines Kunstwerks haben, beschäfti

Source: kulturdaten.berlin · CC BY 3.0 DE

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